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CJD aktuell

 

Gewalt,
sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch haben im CJD keinen Platz


Stellungnahme des
CJD Vorstands

 

Sozialpädagogische Wohngruppe

ist eine Einrichtung der stationären Jugendhilfe für Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr. Ziel unserer Arbeit ist es, die schulische oder berufliche Entwicklung durch Förderung des Sozialverhaltens und der Persönlichkeitsentwicklung intensiv zu begleiten und sowohl familienergänzend als auch familienersetzend tätig zu sein. Streng nach dem Motto „Fördern durch Fordern“ werden die Jugendlichen an eine selbstständige Bewältigung des Alltags herangeführt. Eine intensive Unterstützung und Begleitung wird durch das interne Netzwerk aus berufsvorbereitenden und berufsausbildenden Maßnahmen vor Ort und der engen Kooperation mit den nahe gelegenen Schulen möglich.

 

 

 

Einrichtung und Kapazität

  • Maximal 10 Jugendliche bewohnen ein separates Haus im Jugenddorf
  • Einzelzimmer mit jugendgerechter Ausstattung und Dusche/WC
  • Gruppen- und Aufenthaltsraum
  • Separater Küchen- und Essbereich
  • Separater Wäscheraum mit Waschmaschine und Trockner

     

Aufnahmekriterien

Jugendliche,

  • die vielfältige und gravierende Entwicklungsstörungen aufweisen

  • die dissoziale, emotionale oder soziale Verhaltens- auffälligkeiten zeigen

  • deren Erziehung und Entwicklung auch mit unter-stützenden Hilfen im Herkunftsmilieu nicht sicher gestellt werden kann

  • mit einer Lernbehinderung, die bei der schulischen oder beruflichen Entwicklung vermehrte Unterstützung bedürfen

  • die von einer seelischen Behinderung bedroht oder betroffen sind

Ziele der pädagogischen Arbeit

  • Entlastung der Jugendlichen & ggf. der Herkunftsfamilien, um neue Entwicklungen zu ermöglichen
  • Aufbau & Stärkung der personalen und sozial-emotionalen Kompetenz der Jugendlichen
  • Akzeptanz der individuellen Biografie mit ihren Traumata und Konflikten
  • Ausbau der individuellen Fähigkeiten und Ressourcen
  • Entwicklung realistischer Lebensperspektiven
  • Aufbau und Verbesserung der Lern-, Berufs- und Entwicklungschancen
  • Verselbstständigung und / oder Beheimatung in anderer Betreuungsform
  • Berufsaufnahme

 

Ansätze

  • Intensive sozialpädagogische Betreuung und Begleitung
  • Enge Vernetzung von Schule, Ausbildung & Unterbringung
  • Lebenspraktische Anleitungen und Übungen
  • Freizeit- und Erlebnispädagogische Maßnahmen
  • Tägliche Reflexionen und Gespräche mit dem Ziel der Förderung des Sozialverhaltens, der Persönlichkeitsentwicklung, der schulischen, bzw. beruflichen Entwicklung
  • Trainingsmaßnahmen (Soziales Kompetenztraining, AAT)
  • Elternarbeit

Gesetzliche Grundlagen

  • § 27 Hilfen zur Erziehung
  • § 34 Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform
  • § 35 Intensiv sozialpädagogische Einzelfallhilfe
  • § 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte

           Kinder und Jugendliche

  • § 41 Hilfe für junge Volljährige

 

Zusätzliche Leistungen

  • Nachbetreuung durch Fachleistungsstunden